In der Abenddämmerung des Mittelalters, an einem Sonntag im August 1431, wird in Furth im Wald Weltgeschichte geschrieben: Ein mächtiges Heer hat sich hier versammelt, um die abtrünnigen Böhmen, die den Prediger Jan Hus verehren, vernichtend zu schlagen. Die Schlacht ist so gut wie gewonnen, denn der Anführer des Kreuzzugs ist kein Geringerer als der mächtige Kardinal Cesarini, ein Abkömmling von Julius Cäsar.